Gelesen: Rica erzählt – es weihnachtet sehr

Gebundene Ausgabe: 80 Seiten

Verlag: Ernst Kaufmann

Auflage: 1 (1. August 2017)

ISBN-13: 978-3780662972

Vom Hersteller empfohlenes Alter:
3 – 6 Jahre

Preis: 4,95 EUR

 

 

 

Neben den vielen Geschenken und den Trubel um den Weihnachtsmann tritt die wahre Bedeutung des Weihnachtsfestes, die Geburt unseres Erlösers, immer wieder in den Hintergrund. Mit diesem kleinen Buch kann Kindern die Weihnachtsbotschaft spannend und lehrreich vermittelt werden.

Aufmachung des Buchs

Das Buch ist im Hardcover erschienen. Die Seiten haben die selbe Dicke, wie bei Bilderbüchern.

Es ist durchgängig mit schönen Illustrationen bebildert. Die Illustratorin schafft es dabei, interessante Details einzubauen, nach denen Kinder suchen werden, ohne sie mit Motiven zu überfrachten.

Die Bücher der Reihe „Rica erzählt“ haben die Größe 11,3 x 11,3 cm. Sie sind handlich für kleine Kinder, die selbst einmal in den Büchern blättern möchten.

Inhalt

Das Büchlein enthält sechs Geschichten:
– Wir feiern Sankt Martin
– Nikolaus und die drei Geschenke
– Der Weg nach Bethlehem
– Jesus ist geboren
– Wir feiern Weihnachten
– Sie haben den Stern gesehen

Umsetzung

Durch die Wahl der Geschichten lässt es sich nicht nur gut an Weihnachten lesen. Vielmehr kann man Kindern von November bis Anfang Januar die Geschichten rund um die Feiertage näher bringen.

Das kleine Schaf Rica, leicht erkennbar an seinem roten Halsband und einem kleinen Glöckchen, führt die Kinder durch alle Geschichten.

Bei der Auswahl der Geschichten gefällt mir besonders, dass die Hintergründe für manchen Brauch erklärt werden. So lernen die Kleinen die Geschichte des Nikolaus kennen. Mir als nicht-Katholik war nicht klar, was es mit der Aufschrift „C+B+M“ auf sich hat, aber auch das wird erklärt.

Die Zeit, in der die Geschichten spielen, wechselt. Sankt Martin oder die Geschichte zu den Heiligen Drei Königen zum Beispiel spielen in der Gegenwart, während wir in die Vergangenheit „zurückreisen“, um den Nikolaus bei seinen guten Taten zu begleiten oder zu beobachten, wie Maria und Josef einen Platz zum schlafen suchen.

Besonders gefallen hat mir die Geschichte zu Sankt Martin. Am Ende des Textes fällt Lea ihr Martinsmann herunter und Leo, ihr Bruder, teilt seinen mit ihr. Sie zeigt, dass man ohne große Mühe auch heute noch Gutes tun kann.

Die Sprache ist einfach gehalten und die Sätze sind nicht allzu lang, sodass auch kleine Kinder den Geschichten mühelos folgen können.

Fazit

Meiner Meinung nach ein rundum gelungenes Buch für die Weihnachtszeit, dass durch Bilder und einfache Sprache die Weihnachtsbotschaft erlebbar macht.

5 von 5 Sternen

Leseprobe und Erwerbsmöglichkeit gibt es beim Verlag

Der Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt